Gemeinsam arbeiten macht am meisten Spaß!

Darum war das diesjährige OpenOlitor Treffen in Rheinzabern praktisch ausgerichtet. Nach einem allgemeinen Austausch haben wir uns in Workshops zusammengesetzt und eine Bandbreite an Themen besprochen und bearbeitet. Zwischendurch gab es Bohnensuppe und Zwetschgenkuchen und am Abend Pfälzer Wein 🙂

Technik

Auf technischer Ebene beschäftigten wir uns mit der Frage, ob eine weitere Rolle sinnvoll wäre, um die Ergebnisse von Bieterrunden so anonym wie möglich zu halten. Außerdem haben wir an einem Anforderungskatalog gearbeitet, der das Prinzip “erst ernten – dann teilen” abbilden und unterstützen kann.

Gemeinschaft

Ein großer Themenpunkt war die Gemeinschaft. Hier haben wir uns mit folgenden Fragen auseinandergesetzt:

  1. Wie können wir die OpenSource Gemeinschaft rund um OpenOlitor stärken und aufbauen?
  2. Wie können wir mehr für das Thema “sozial-ökologische Digitalisierung” sensibilisieren?
  3. Wie können Solidarische Landwirtschaften und andere nachhaltige Initiativen von IT Tools profitieren?

Zunächst haben wir uns ausgetauscht. In der Schweiz ist OpenOlitor bei fünf Initiativen im produktiven Einsatz, in Deutschland bei einer Initiative. Die Gemeinschaft von Nutzer*innen ist besonders wichtig, denn je mehr Initiativen OpenOlitor einsetzten umso mehr kann das Programm verbessert und erweitert werden. Um für Solawis in Deutschland den Einstieg zu erleichtern, planen wir ein Pilotprojekt zu initiieren. Denn es gibt zahlreiche interessierte Solawis, aber auch Hürden, die wir aktiv angehen wollen. Bei Solawis in der Schweiz zeigt sich erhöhter Bedarf an allgemeiner Beratung, zum Aufbau und zur Stabilisierung der Initiativen. Hier sehen wir Möglichkeiten, wie die Schweiz und Deutschland voneinander lernen können.

Für Punkte 2 und 3 sind wir schnell über die Grenzen von OpenOlitor hinausgegangen. Es geht nicht um einzelne Anwendungen sondern um Kooperation und Kollaboration, damit transformative Initiativen wie Solawis mit IT gestärkt werden können. Stay tuned, denn im nächsten Jahr soll es dazu ein Community Day geben!

Dokumentation

Abschließend haben wir an dem wichtigen Thema der Dokumentation gearbeitet. Bisher verfügbare Informationen wurden zusammengetragen und sollen auf der Webseite vereint werden und besser sichtbar gemacht werden.