Vision:

Im Sinne eines „Community supported programming“ (von der Gemeinschaft der Nutzenden getragene Software) die Software OpenOlitor für CSA-Initiativen (RVL-Initiativen, SOLAWI’s, etc) in ganz Europa erhalten und weiterentwickeln.

Prinzipien:

  • Kooperation, Verantwortung, Partizipation und Zugehörigkeit: Wir arbeiten mit allen an OpenOlitor Interessierten zusammen. Die Zusammenarbeit kann vielfältigste Formen annehmen (bspw. reiner Infoaustausch, punktuelle Zusammenarbeit, enge Zusammenarbeit im Kernteam von OpenOlitor) und sie ändert sich im Verlauf der Zeit. Personen, die sich für OpenOlitor interessieren, werden von uns kontaktiert und willkommen geheissen. Wir erwarten in der Folge, dass sich Interessierte selbst ihren Platz und ihre Aufgaben suchen, wir helfen bei der Orientierung und stellen Wissen und Informationen zur Verfügung.
  • Dokumentation, Transparenz: Wir verschriftlichen unsere Überlegungen und unsere Arbeit soweit wie möglich, damit die bisherige Entwicklung von OpenOlitor für neue Engagierte und für Dritte nachvollziehbar ist. Sowohl unbestrittene wie auch strittige Themen werden benannt und bekannt gemacht.
  • Entscheidfindung: Wer von einer Fragestellung betroffen ist, kann darüber einen Entscheid in die Wege leiten. Dazu werden alle anderen Betroffenen und Personen mit Fachwissen um Rat gefragt. Die Person, die den Entscheid in die Wege leiten möchte, setzt sich mit dem gegebenen Rat auseinander, fällt danach selbständig einen Entscheid und trägt die Verantwortung für die Folgen. Der Entscheid ist für anderen nicht bindend.
  • Lob, Fehler und Feedback: Gute Arbeit wird gelobt. Fehler werden benannt, sobald sie erkennbar werden. Feedback basiert auf Sachkenntnis und Überlegung.
  • Verhältnismässigkeit und Pragmatismus: Unsere Zusammenarbeit ist vom Prinzip der Verhältnismässigkeit geprägt. Dies bedeutet: Entscheide und Massnahmen müssen ein geeignetes und notwendiges Mittel darstellen, um die Weiterentwicklung von OpenOlitor zu fördern. Ein Entscheid oder eine Massnahme muss zwecktauglich sein. Ein Entscheid oder eine Massnahme muss erforderlich sein. Zu Fragestellungen, die für die Weiterentwicklung von OpenOlitor weder zweckmässig noch erforderlich sind, wird keine gemeinsame Linie gesucht.
  • Mehrsprachigkeit: OpenOlitor hat nicht nur eine gemeinsame Sprache. JedeR soll die Sprache wählen, in der er/sie sich mit den anderen am besten verständlich machen kann. Verstanden und gesprochen und geschrieben werden derzeit Deutsch, Englisch und Französisch.
  • Geld, Eigentum und Macht: Wir sprechen über Geld und legen Eigentumsverhältnisse offen. Die Arbeit, die im Rahmen von OpenOlitor erbracht wird (Programmierung, Support, Beratung), soll bezahlt werden. Wir suchen nach neuen Wegen, um die Software OpenOlitor nachhaltig durch die Nutzerinnen und Nutzer zu finanzieren.
  • Aufgaben, Verantwortung und Autonomie: Wer eine Aufgabe übernimmt, übernimmt auch die Verantwortung für die Ausführung der Aufgabe. In diesem Rahmen erfolgt die Arbeiten eines jeden / einer jeden autonom.
  • Vereinfachung: Die Software OpenOlitor kann komplexe Organisationsstrukturen abbilden, die Software führt aber nicht zu einer Vereinfachung. Eine Vereinfachung der Organisationsstruktur erlaubt es, die administrativen Arbeiten zu reduzieren.