Idee

Die Idee zur Entwicklung einer webbasierten Administrationsplattform für RVL-Initiativen wurde von soliTerre entwickelt. Der Verein soliTerre in Bern arbeitet seit seiner Gründung mit einem von Mike Beyer entwickelten Access-Admin-Tool. Dieses Tool hat sich in den ersten 5 Vereinsjahren von soliTerre bewährt und bildet deshalb auch die konzeptionelle Grundlage von OpenOlitor. Allerdings ist dieses Admin-Tool weder ausbaubar noch online zugänglich. Weil es auch nicht an neu entstehende Initiativen weitergegeben werden kann, begannen soliTerre und die Tegonal GmbH nach Alternativen zu suchen.

Partner finden

Zwischen dem Verein soliTerre und der Tegonal GmbH bestehen seit der Gründung von soliTerre enge Beziehungen. Das Team der Tegonal GmbH erklärte sich im Jahr 2015 bereit, an der Entwicklung von OpenOlitor mitzuarbeiten und erhebliche Eigenleistungen zu erbringen. Von Beginn an war klar, dass die neue Admin-Plattform so aufgebaut werden soll, dass sie von möglichst vielen anderen Interessierten verwendet werden kann. Zur Finanzierung des Vorhabens wurde im Herbst 2014 ein Gesuch an das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) gestellt. Einige Monate danach stellte, unabhängig von soliTerre, der Verein Bioabi ein ähnliches Finanzierungsgesuch an das BLW. Anlässlich eines Treffens wurde festgestellt, dass die Vorbereitungen seitens des Vereins soliTerre bereits so weit fortgeschritten waren, dass es Sinn machte, auf diese Grundlage gemeinsam weiter zu arbeiten. Der Verein Bioabi zog deshalb in der Folge sein Gesuch zurück, und soliTerre, Bioabi und die Tegonal GmbH gründeten im Herbst 2015 den Verein OpenOlitor, um die Plattform OpenOlitor zu entwickeln.

International vernetzen

Bereits Anfang Juni 2016 begann die Zusammenarbeit mit einer Initiative in Deutschland: Carolin, Kristina und Wolfgang Gruber (GHS GmbH) trafen sich mit Claudia Schreiber und Thomas Rawyler vom Verein OpenOlitor (Sitz in Bern, Schweiz) in Basel , um über eine mögliche Zusammenarbeit zu beraten. In derselben Zeit, als OpenOlitor die erste Version programmierte, leistete die deutsche Initiative umfangreiche konzeptionelle Vorarbeiten für die Entwicklung eines Administrationstools geleistet (sunu bzw. CRP-Projekt). Anlässlich des Arbeitstreffens zeigte sich, dass die beiden Partner sowohl technisch als auch konzeptionell zusammenpassen und zusammenarbeiten können und wollen, um gemeinsam die Anwendung für Solidarische Landwirtschaften in der EU weiter zu entwickeln und zu vertreiben.

Nutzung

Seit der ersten Version nutzen Schweizer Initiativen OpenOlitor. Die Plattform OpenOlitor wurde an die Bedürfnisse von Initiativen in Deutschland angepasst.